Wenn das Wörtchen „WENN“ nicht wär

Nicht nur der Humorist Otto Retter hat sie verwendet, sondern auch Songtexte sind daraus entstanden:

Wenn das Wörtchen WENN nicht wär, wär mein Vater Millionär.

Die Redewendung dient uns als Beschreibung dafür, das es nun mal nicht jedem vergönnt ist, so zu leben, wie wir es gern hätten. Nur durch die beiden Worte „Wenn…“ und „Aber..“ schränken wir ein, stellen in Frage oder nehmen etwas in unserem Leben einfach so hin.

Deshalb machen sich viele Menschen gar nicht erst auf den Weg. Schaffen Sie sich einfach eine neue Realität.

Geld oder Glück – wie Sie beides haben können

Wenn Sie sich fragen, wie Sie richtig glücklich werden, finden Sie Millionen Antworten im Web. Wenn so viele Antworten vorhanden sind, weshalb sind dann heute mehr Menschen unglücklich?

Wie es zu vermuten ist, sind die Fragen die gleichen, nur die Antworten haben sich geändert.
In der digitalen Welt gelten andere Regeln als in einer Zeit, als das Internet noch nicht die Welt beherrscht hat. Und auch hier findet sich dann oft das Wort „Wenn“ wieder.
Wer heute also Fragen über Geld und Glück stellt, findet heraus, das eine neue Ära vor der Tür steht.

Natürlich streben viele Menschen nach finanzieller Unabhängigkeit oder Reichtum. Was sich verändert, sind die Werte. Nicht nur die Generation Y findet Lebensqualität sehr wichtig, Zeit für sich zu haben und nicht um jeden Preis viel Geld zu haben. Geld ist zu jeder Zeit im Leben wichtig. Das wahre Ziel wird in unserer heutigen Welt durch Begriffe wie Work-Life-Balance geprägt: Ein ausgewogenes Verhältnis aller Bereiche, zu der auch die Erfüllung im Beruf gehört.

Eine Aussage, auf die ich oft treffe, lautet: „Wenn ich erst genug Geld habe, dann bin ich glücklich.“ Stimmt das?

Die Suche nach Glück ist nicht neu und mit Will Smith als Darsteller in „Das Streben nach Glück“ gibt es hierzu mittlerweile eine aktuelle Verfilmung.
Was mir dabei auffällt, ist das insbesondere die Beschäftigung des Tages eine große Rolle spielt. Wer zur Arbeit geht, nur um Geld zu verdienen, wird damit nicht glücklich sein. Das Wohlbefinden sollte überwiegen. Wie Sie Geld und Glück kombinieren können, möchte ich hier erläutern:

Geld ist nicht da, um uns glücklich zu machen. In den 5 Lebensbereichen Finanzen, Gesundheit, Beruf, Lebenszeit und Beziehungen sind es vor allem die menschlichen Komponenten, die das subjektive positive Empfinden entscheidend beeinflussen.
Wer zu seinen Kollegen oder im privaten Umfeld Probleme hat, dem wird Geld nicht dabei helfen, dies zu verändern. Viele Menschen handeln allerdings entgegengesetzt: Sie glauben, sie lassen derartige soziale Probleme verschwinden, wenn der Kontostand stimmt. Machen Sie sich bewusst, das mehr Geld als Ziel sinnvoll ist, aber nicht für Ihr Glücksgefühl im Leben sorgen wird, weil es vor allem Ihre Gedanken und Ihre Gefühle sind, die dafür verantwortlich sind, wie glücklich Sie sich fühlen.

Warten Sie nicht auf einen Zeitpunkt X in der Zukunft, wenn dieses oder jenes eingetreten um, um dann glücklich zu sein. Vielleicht kommt dieser Tag nie. Machen Sie Ihr Wohlbefinden nicht von einem Geldbetrag abhängig. Viel wichtiger als der Kontostand ist Ihr Gedankenstand.

Mein Tipp:
Nehmen Sie den heutigen Tag und fragen Sie sich: Worüber kann ich heute glücklich sein?

Wodurch Glück entsteht, können wir von Forschern, Wissenschaftlern lernen. Ein wunderbares Interview hierzu hat einmal Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel im Zusammenhang mit Gehalt gegeben. Wir können auch aus dem eigenen Leben lernen: Wenn mir etwas Spass macht, tue ich es gern. Wenn ich es gern tue, schaue ich nicht auf die Uhr, denn ich bin voller Freude. Ich kann alle oder viele meiner Talente einsetzen, ich kann zum Beispiel kreativ sein oder erfreue mich daran, das ich etwas für andere Menschen tun kann, indem ich Ihnen helfe.

Die Basis für dieses Empfinden sind unsere Bedürfnisse. Jeder Mensch hat die gleichen 7 Bedürfnisse, ich nenne sie die „Wollen- Bedürfnisse“. Eines dieser 7 Wollen Bedürfnisse ist es, etwas geben zu wollen, also etwas für andere zu tun. Das können Sie auf Ihre Kinder beziehen, wenn Sie Kinder haben oder Ihre Familie, zum Beispiel Ihre Eltern. Sie möchten, das es Ihnen gut geht und tun alles dafür, was Sie tun können. Sie tun es, weil es Sie glücklich macht und es eines Ihrer Bedürfnisse ist.

Ein weit verbreitetes Phänomen ist es, das Menschen etwas tun, um etwas zu bekommen. Sie erwarten quasi eine Gegenleistung und wenn diese ausbleibt, sind sie enttäuscht. Sie decken den Tisch liebevoll, machen sich viel Mühe mit Essen und Dekoration und sind hinterher enttäuscht, wenn diese Mühe nicht gebührend gewürdigt wurde. Auch hier finden Sie das WENN wieder: „Wenn ich mir solche Mühe mache, dann will ich auch das die anderen es bemerken“. Eine Abfrage wie in einem Computer: Wenn-Dann-Sonst. Sie wollen Anerkennung fühlen, sonst fehlt Ihnen etwas. Wenn Sie sich bewusst machen, das Sie diese Anerkennung erwartet haben und deshalb unzufrieden sind, können Sie Ihr Glück viel leichter erleben. Wenn Sie Ihre Bedürfnisse genau kennen, dann entsteht die Anerkennung ohne fremde Hilfe.

Hören Sie auf, etwas zu erwarten, geben Sie nicht um zu bekommen, sondern geben Sie, weil Sie es gern tun. Die Anerkennung und damit das Gefühl von Glück entsteht dadurch, das Sie sich bewusst machen, das Sie andere, Ihnen wichtige Menschen zusammengeführt und umsorgt haben. Sie haben ihnen etwas gegeben, das nur Sie in der Lage sind zu geben, Ihre Liebe und Fürsorge.
Die passende Frage dazu habe ich auch für Sie.

Mein Tipp:
Nehmen Sie sich den heutigen Tag und fragen sich: Wofür kann ich heute dankbar sein?

Beginnen Sie damit, nichts im Leben als selbstverständlich zu begreifen, dann wird Ihnen bewusst, wie viele Antworten Sie auf diese Frage haben. Das Wort WENN falsch angewendet ist eine Sackgasse, die nicht zu Geld und Glück führt, sondern zu Stillstand und Rückschritt. Eine richtige Frage erkennen Sie daran, das sie zur Lösung führt oder Ihnen den Weg weist. Hier zwei Beispiele: WENN ich weiterhin so denke, was bedeutet das für mein Leben? WENN ich mein Denken ändere, was wird sich dadurch in meinem Leben ändern?

Stellen Sie SICH UND ANDEREN neue Fragen. Durch ein anderes Denken lernen Sie, mehr Geld UND mehr Glück zu erleben, und damit entdecken Sie eines der Geheimnisse in Ihrem Leben:

Sie können beides haben!

More than Money – das neue Gelddenken von Andreas Enrico Brell

 

Bildnachweis: © Fotolia Maridav #126191901

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