Geld ist nicht das Problem

Geld ist nicht das Problem 

 

Endlich mal Glück haben

Geld ist nicht das Problem. Denn wenn alle Menschen so zufrieden wären, wie sie es immer behaupten, weshalb spielen dann so viele Menschen Lotto? Die Antwort ist klar: Weil sie sich etwas vormachen! Die Wahrheit wird in den Keller verbannt. Denn mehr Geld würde keiner ablehnen. Aber nur, wenn es anstrengungslos wie die gebratenen Tauben geflogen kommt. „Einmal im Leben möchte ich auch mal richtig Glück haben, nur einmal…“ ist der oft gehörte Spruch dazu. 

Weisst Du, was Du Dir damit einredest? Zwei furchtbare Irrtümer! 

Zum einen, dass Du bis jetzt noch nie Glück hattest und zum anderen, dass Du erst dann Glück hast, also glücklich sein kannst, wenn Du mal den Jackpot knackst. Was für ein Unsinn! DAS ist jene Liebe zum Geld, die unglücklich macht und Dein Leben betäubt.

Wenn der Pott tatsächlich Dir gehören sollte, ist dann alles gut?

Lebst Du dann glücklich bis an Dein Lebensende? Erst wenn Geld da ist, dann macht das Leben auch Sinn? Ohne Geld geht das nicht? Das ist Betäubung erster Güte und erreicht seinen traurigen Höhepunkt, wenn die falschen Zahlen gezogen werden und Dir damit der Zahn, weil Du den nutzlosen Schein gleich wieder zerreissen kannst.

„Schade, wieder nichts. Vielleicht beim nächsten Mal.“

Diese Verschwendung setzt Du dann auch in Deinem Leben fort: Wen interessiert, ob Du drei Stunden im Wartezimmer sitzt, oder mal wieder im Stau stehst? Niemanden. Und Du glaubst, Du kannst es nicht ändern. Es sei denn, ein Wunder geschieht in Form eines Geldregens.

 

Geld ist nicht das Problem – und weshalb nicht?

Wenn Geld Dein Leben steuert und Dein Leben bestimmt, bemerkst Du das zunächst nicht. Denn wir alle neigen dazu, uns zu betäuben, um nicht genau hinzuschauen. Damit ist nicht die Einahme von flüssigen oder gasförmigen Substanzen gemeint, die eine vorübergehende Abwesenheit der eigenen Probleme suggerieren. Dein tägliches Leben und Verhalten sind der Schlüssel.

Wenn Du Geld dazu nutzt, um Dir mit der limitierten Designerhandtasche Dein Bedürfnis nach Bedeutung zu befriedigen, wird Dein Leben nicht nur sehr anstrengend sein, sondern auch sehr teuer. Wir kaufen uns Erlebnisse und Gefühle, wir konsumieren Luxus, um gefühlt jemand zu sein.

Wie lange hält das Gefühl an, wie lange kannst Du Dich am Duft des handgenähten Leders Deines Armaturenbrettes vom neuen Auto wirklich erfreuen? 

Manche Menschen wachen erst auf, wenn sie wieder aufwachen. Nämlich nach der OP, auf der Intensivstation des Lebens. Bei Geld ist das die Pleite, die Insolvenz, der Bankrott. Und manche machen dann trotzdem einfach weiter. Funktionieren nennen wir das, im Volksmund das viel zitierte Hamsterrad, die selbstgebaute Tretmühle aus Verpflichtungen und offenen Rechnungen. Bei der Bank, in ungeklärten Beziehungen und schlechter Gesundheit.

Ist GELD also DIE ultimative Antwort?

Wenn also Geld die Antwort auf alle Fragen und der Weg zum Glück wäre, dann wärest Du als Kind immer unglücklich gewesen.

Erinnerst Du Dich?

 

Meine Generation hat im Sand gespielt und ihn auch mal in den Mund gestopft, ist einfach so im Regen herum getobt, hat draußen verstecken gespielt, kam total verdreckt heim und hatte dabei einen unglaublichen Spaß. Du warst bei Deiner Geburt das pure Glück, Du hattest alles, Du warst vollkommen. Du hast gelacht, einfach so. Weil es schön ist, am Leben zu sein, weil Du den Moment geniesst. 

 

 

Wie viel Geld hast Du als Kind gebraucht, um glücklich zum sein?

 

Wie viel von dieser Unbeschwertheit ist heute noch übrig? Deshalb kann Geld nicht das Problem sein. Es wird zu Deinem Chef, wenn Du ihm dienst, statt umgekehrt. Die gute Nachricht: Deine Leichtigkeit ist noch da, sie ist in Dir. Du brauchst nur etwas Geduld und ein brennende Verlangen in Dir, dann wirst Du wieder endlich mehr leben. 

Wie Du das mit Geld hinbekommst? Betrachten wir Geld einmal etwas genauer.

 

Wenn ich einmal reich wär’

Kennst Du den Titel von Ivan Rebroff? Er besang den Wunsch nach viel Geld und seinen Folgen. Tja, was wäre wohl dann,? Der eine möchte reisen, der andere möchte endlich mal Zeit für sich und seine Hobbys oder die Familie und ein weiterer sucht einfach sein Lebensglück. 

Geld ist das Fundament Deiner heutigen Lebensqualität. Dennoch versuchen die meisten von uns, das Dachfenster einzusetzen, obwohl das Erdgeschoss noch gar nicht fertig ist. Oder sie behandeln es wie das schwarze Schaf der Familie, ein notweniges Übel und wundern sich, dass gar nichts voran geht.

Wie kann es sein, dass unsere Autos selbst einparken, wir auf den Mond fliegen und trotzdem bekommen wir unser Geld nicht in den Griff? Dieser Frage lohnt es sich nachzugehen, wenn Du nicht Dein Leben lang im Kreis herumlaufen willst.

Faszinierend ist diese Betrachtung auch deshalb, weil sie einen roten Faden hat. Denn Geld dient uns als Projektionsfläche für unsere Probleme in allen Lebensbereichen. 

Menschen jeder Herkunft, mit unterschiedlicher Geschichte und vor allem mit völlig unterschiedlichem Kontostand laufen dem Geld nach wie der Esel der Karotte. 

 Natürlich auf unterschiedlichem Niveau:

  • Wer nichts oder wenig hat, passt sich an und schränkt sein Leben ein. 
  • Wer zu Geld kommt, gibt es aus, oft sogar mehr als vorhanden ist und haushaltet schlecht
  • Wer eigentlich genug hat, dem reicht es dennoch nie und  
  • wer sehr viel hat, will immer mehr und hat Angst es wieder zu verlieren

Meine Beobachtung aus mehr als 10.000 Gesprächen zeigt mir, dass es völlig egal ist, ob jemand über wenig oder viel Geld verfügt, ob jemand ein Durchschnittsverdiener oder Multimillionär ist, Geld ist in jeder Lebenssituation wichtig. Sollten wir also besser alle Millionäre sein?

 

Finanzielle Freiheit ist nicht die Antwort

Alle Anstrengungen, Bemühungen und Entbehrungen, um (mehr) Geld zu verdienen, dienen am Ende nur einem Zweck: Glücklich sein. Eine ganz einfache Formel. Für diesen Zustand gibt es unendliche viele Beschreibungen und Wege, dorthin zu gelangen. Eines ist in unserer westlichen Kultur dabei sicher: Kein Geld ist auch keine Lösung. Natürlich können wir vielem entsagen und uns auf das Wesentliche konzentrieren. Ohne das nötige materielle Fundament sind wir allerdings Lichtjahre vom gewünschten Glücksgefühl entfernt. 

Wann ist denn die Sättigung erreicht, wann hast Du genug Geld, um glücklich zu sein? DAS ist eindeutig die falsche Frage. Denn es ist nicht die Aufgabe von Geld, Dich glücklich zu machen, sondern Deine eigene.

Deshalb ist finanzielle Freiheit definitiv nicht die Antwort auf alle Fragen. Mehr Geld schafft nur zusätzlichen Raum, womit Du ihn füllst, ist entscheidend.

 

Der Weg zu einem entspannten und glücklichen Leben

Deshalb wirst Du vermutlich enttäuscht sein, wenn Deine Anstrengungen vor allem in materiellem Reichtum liegen. Natürlich kannst Du damit einige Annehmlichkeiten in Dein Leben integrieren. Der größte Teil Deines Lebens findet jedoch in Deiner eigenen Welt statt, in Deinem persönlichen Universum, der Wunderwelt in Deinem Kopf namens Gehirn. Viele Millionen Zellen formen Dein Erleben, Deine Wahrnehmung und Deine Wahrheiten. All das findet nur in Dir statt und zeigt sich in Deinen Gedanken und Gefühlen.

Was Du heute über Geld denkst, was Du fühlst und spürst, wenn Du Geldsorgen hast, was Du denkst, wenn Du Dich im Spiegel ansiehst, wie Du mit Dir selbst und Deiner Umwelt umgehst. Hier ist der Schlüssel zu suchen. Das Geheimnis ist kein Geheimnis mehr: Wenn Du Millionär bist, hast Du nur mehr Geld als heute, wenn Du Deine Einstellung nicht mitnimmst, hast Du nichts gewonnen. Anders ausgedrückt:

Was nützt Dir viel Geld, wenn Du immer noch arm denkst?

Wenn Du also nicht an Dich glaubst, wenn Du keinen Sinn in Deinem Tun empfindest, wenn Dir das Vertrauen fehlt, dass alles gut ist und bleibt, dann wird Geld dieses Empfinden nicht ändern, sondern verstärken. Deshalb verdirbt Geld auch nicht Deinen Charakter, sondern macht einfach nur deutlicher, was schon latent vorhanden ist.

 

Klarheit ist die Antwort

Wenn Du Geld als einen Spiegel anerkennst, wirst Du daran wachsen. Aus meiner größten Lebenskrise, in der ich 7 Jahre in meinem Büro wohnen durfte, habe ich ein Konzept entwickelt und mich selbst daraus befreit. Wo auch immer Du also heute stehst: Es gibt einen Weg für Dich.  Um entspannt und glücklich zu leben, brauchst Du vor allem Klarheit. das ist definitiv der wichtigste Schritt. Und wie immer der schwierigste, denn er setzt etwas voraus. Es ist sehr unangenehm, bewusst den eigenen Finger in die eigenen Wunden zu legen. Es verlangt ungeschönte Ehrlichkeit, sich den bisherigen Weg anzuschauen. Nach hinten schauen um vorn wieder klar zu sehen.

Wenn Du Dir also nun Klarheit über Geld verschaffst und wo genau Du heute stehst, nutze die Gelegenheit, es auch in anderen Lebensbereichen zu tun: bei Deiner Gesundheit, in Deinem Beruf, bei Deiner Zeit, in Deinen Beziehungen und beginne dann bei Deinen Finanzen.

Es ist eine echte Herausforderung, oder wie wir neudeutsch sagen: eine CHALLENGE.

Wenn Du nicht beginnst, wird nichts passieren, keine Sorge. Wenn Du Dein Leben anpackst, gibst Du das Signal zum Aufbruch. Und das ist etwas Großartiges. In meinem Fall war dies ein Sylvesterabend, an dem ich mich entschlossen habe, mein Leben für immer zu verändern.*

Entscheide Dich heute, Dein eigenes Leben zu führen und selbst zu entscheiden, was Du denken und wie Du Dich fühlen möchtest. Dafür benötigst Du kein Geld, sondern Mut. Die Quelle für diesen Mut ist Dein Motiv. Bist Du bereit, um endlich MEHR zu leben?

Fasse jetzt den Mut zu Handeln und bestimme selbst. 

Dein Andreas

 

 

PS: Schreibe mir einen Kommentar, wie Dir dieser Artikel gefallen hat. Wenn er Dich inspiriert hat, freue ich mich, wenn Du ihn mit anderen Menschen teilst. dafür danke ich Dir sehr.

PPS: Wenn Du mehr über den richtigen Umgang mit Geld erfahren möchtest, empfehle ich Dir eine umfangreiche Videoreihe inkl. Workbooks, die Dir meinen Weg dorthin zeigen: Die Geld Challenge – in 7 Tagen sofort und einfach KLARHEIT bei Geld.

*Die genaue Geschichte dazu findest Du in meinem Buch oder ich erzähle sie Dir, wenn wir uns mal persönlich bei einer meinen Veranstaltungen kennenlernen. Folge mir gern auch in den sozialen Medien.

5 Comments

  1. Christian sagt:

    Sehr schöner Beitrag. Das Kommentarfeld ist allerdings sehr versteckt 😉

  2. Rubie sagt:

    Lieber Andreas,
    Ein so wertvoller und echter Beitrag für mich. Er gibt mir immer wieder die Klarheit und den Mut meine Wahrheit ungeschminkt anzuschauen,!
    Und weiter an meine Altlast zuarbeiten bzw.aufzuarbeiten und endgültig anzukommen.

    Danke schön,
    Rubie

    • Andreas Enrico Brell sagt:

      Liebe Rubie,
      herzlichen Dank für das schöne Feedback 🙂 Klarheit entsteht immer zuerst in uns und Du hast Dich dorthin auf den Weg gemacht, großartig.Aus Deinem Mut wird als Ergebnis Dein gewünschtes Leben entstehen. Ich bin dankbar, dass ich Dich dabei begleiten darf.

      Schönen Sonntag für Dich, Andreas

  3. Randolph sagt:

    Hi Enrico,

    du bringst für mich so viele Sachen direkt auf den Punkt. Gerade das Beispiel mit dem Kind sein hat mich sehr angesprochen.

    Vielleicht kannst du mir sagen was wir tun können, um den natürlichen Geldfluss in uns zu erhöhen, ohne dabei immer auf das Geld zu schauen (so wie als Kind halt ). Danke

    • Andreas Enrico Brell sagt:

      Lieber Randolph,

      vielen Dank für Dein schönes Feedback!

      Das Leben, wie wir es uns wünschen, steckt schon in uns, wir lassen es nur nicht zu, weil wir nicht daran glauben. Geld ist wie ein Fluß, es will fließen. Wir sitzen in unserer Nussschale und haben als Erwachsene oft aufgehört zu paddeln, wir lassen uns auf dem Fluß des Lebens treiben und landen in den Blockaden der Biber, die einen Stausee bauen wollen. Du kannst das Glück oder das Geld aber nicht festhalten. Um also den Geldfluß in uns anzuregen, damit es immer neu entsteht und wächst, brauchen wir das Bewusstsein, das alles in Bewegung ist und und auch wir selbst uns bewegen sollen, also uns weiter zu entwickeln.

      Ein Beispiel für die Praxis und für Geld:

      Lerne von der Natur. Stelle Dir einen See vor, zu dem frisches Wasser aus den Bergen fließt. Ohne dass Du es bemerkst, fließt wieder Wasser ab und sorgt für beständigen Austausch. Dein (Geld-)See braucht die gleiche Balance, sonst trocknet er aus und Du gleich mit. Bevor Du also „auf dem Trockenen“ sitzt, mache Dir bewusst, wie wichtig diese Balance ist und sorge für genug Energie. Bei Geld kannst Du diesen natürlichen Fluß erreichen, indem Du für Klarheit sorgst. Wenn wir die Beziehung zu uns selbst und zu Geld erkennen, verstehen und entscheiden, wie unser Leben sein soll, wird sich der gewünschte Kontostand wie von selbst einstellen, denn er ist eine Folge unseres Gedankenstandes.

      Frage Dich also:
      1. Wie soll mein Leben sein?
      2. Was macht mich wirklich glücklich?
      3. Welche Rolle spielt heute Geld in meinem Leben?
      4. Woran erkenne ich, ob ich im Kreis rudere?
      5. Wie kann ich mehr Leichtigkeit in mein Leben bringen?
      6. Wie kann ich zu mehr innerer Freiheit gelangen?
      7. Wie bekomme ich mein Geld in den Griff?

      #endlichmehrleben #morethanmoney #geldkannich

      Dir noch einen schönen Sonntag 🙂
      Andreas

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