Das Ende der guten Vorsätze

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern kurz danach treten auch auch die allseits bekannten guten Vorsätze für das neue Jahr wieder zu Tage.

Was ab nächstes Jahr endlich anders werden soll, die „kleine Rolle“ von Feiertagen abtrainieren oder nun doch die Idee umzusetzen, die schon so lange in Ihnen wartet.

Das Wort Vorsatz, aus der Rechtssprechung frei übersetzt, beinhaltet das Wissen und das Wollen, eine bestimmte Handlung bewusst herbeizuführen, um ein gewünschtes Ziel zum Erfolg zu führen.
Der Verstand kann uns sicher sagen, was das Beste für uns ist. Leider wirkt das nicht lange, weil Sie nicht oft tun, was Ihr Verstand Ihnen flüstert. Wir treffen unsere Entscheidungen in Einklang mit unseren Gefühlen.

Wissen Sie, was Sie wollen oder wollen Sie es wissen?

Ob Sie diesen einen Menschen nun ansprechen, der Sie von gegenüber so schön anlächelt, ob Sie Weihnachten von dem Nachtisch noch eine zweite Portion möchten oder ob Sie nächstes Jahr Ihren ersten Halbmarathon laufen werden, das entscheiden Sie nicht mit Ihrem Verstand.
Sie tun es stattdessen, weil Sie sich zu dem Menschen hingezogen fühlen, weil die Zutaten im Kuchen so lecker schmecken und weil Sie Ihrem Spiegel zeigen wollen, was eine Harke ist.

Sie hatten bisher auch das Gefühl, es gibt keinen anderen Weg und sagen immer JA und arbeiten viel und hart, Sie sagen JA und kümmern sich um alle, nur nicht um sich selbst, Sie sagen JA und haben dadurch zuwenig Zeit für sich, fühlen sich nicht richtig fit und egal wie viel Geld Sie haben, Sie sind nicht glücklich. Wie bekommen Sie den Gefühls- Einklang wieder hin?

Ich habe schon einmal darüber geschrieben, sich keine Vorsätze für das neue Jahr vorzunehmen und stattdessen genau das Gegenteil zu tun. Diesen Vorschlag möchte ich erneuern: Das neue JA heisst NEIN!

Hören Sie auf, sich etwas vorzunehmen, um es dann Mitte Januar doch wieder aufzugeben. Die innere Enttäuschung ist groß und die Geschichte, die Sie sich dann erzählen, macht es noch schlimmer. Sie verfallen in Ausreden und können damit vielleicht Menschen in Ihrem Umfeld täuschen, nur nicht sich selbst. Deshalb liebe ich es, manche Worte zu trennen, wie zum Beispiel Enttäuschung: Ende der Täuschung.

Sie tragen diese innere Enttäuschung mit sich herum, besonders dann, wenn Sie anderen Menschen davon erzählt haben. Sie überlegen sich, was die anderen wohl hinter Ihrem Rücken wohl über Sie denken: „die redet nur und macht es dann doch nicht“ und ähnliche Gedanken machen Ihren inneren Dialog nicht besser.

Deshalb hören Sie einfach auf, sich etwas vorzumachen!

Entscheiden Sie einfach, was Sie NICHT MEHR TUN wollen.

Das Gute daran: Sie treffen auch in diesem Fall eine Entscheidung und Sie lernen, dazu zu stehen. Vielleicht fällt Ihnen ein Nein leichter als ein Ja. Wie könnte das in den verschiedenen Lebensbereichen aussehen?

Beziehungen: ICH BIN RAUS
Nein! Ich höre auf zu versuchen, es jedem recht zu machen, für jeden da zu sein, deshalb unter Dauerstrom zu stehen und sage öfter mal NEIN und entscheide, was ich NICHT mehr will. Ich denke mehr an mich und kümmere mich zuerst um mein Wohlbefinden – wenn es mir gut geht, kann ich besser für andere da sein UND glücklich sein.

Gesundheit: NUR BEWEGEN; WENN ES BRENNT
Nein! Ich mache mir nichts mehr vor, das schränkt meine Lebensqualität ein. Bevor ich mir ein Ziel setze, überlege ich mir, WARUM UND WOZU ich das will. Nur wenn ich wahrhaft die brennende Kerze unter meinem Stuhl spüre, die mich antreibt diesen Moment wirklich zu erleben, entscheide ich mich dafür auch zu bewegen.

Lebenszeit: DIE GESCHICHTE ÄNDERN
Nein! Ich stoppe die Angst vor morgen, denn ich lebe HEUTE. Ich höre auf, mir ständig Sorgen zu machen, auf ein besseres leben zu hoffen oder zu warten und beginne den jetzigen Moment zu geniessen. ich entscheide mich dafür, schon heute glücklich zu sein und ändere meine Geschichte von morgen.

Beruf: ENERGISCH WERDEN
Nein! Ich höre auf zu rennen, denn dadurch das ich renne, dreht sich mein Rad immer schneller. Ich will nicht mehr nur funktionieren, sondern mehr leben. Ich entscheide deshalb eine Tätigkeit auszuüben, die mir Energie gibt und mich erfüllt.

Finanzen: WENIGER UND MEHR
Nein! Ich höre auf zu glauben, das ich nur Geld verdienen kann, wenn ich viel, noch mehr oder immer hart dafür arbeite. Ich bin ehrlich zu mir selbst und entscheide meine Einstellung zu Geld zu ändern, um entspannter und damit glücklicher zu leben UND verdiene mehr Geld.

Sagen Sie Nein zu Vorsätzen und JA zur wirklichen ENTSCHEIDUNG.

Was unterscheidet einen guten Vorsatz von einer Entscheidung? Wer eine Entscheidung trifft, der handelt solange, bis er an seinem Ziel angekommen ist. Sie möchten mehr Geld verdienen UND mehr vom Leben haben? Dann beenden Sie Ihre guten Vorsätze und Absichten. Treffen Sie die Entscheidung und dann machen Sie sich ohne Zögern auf den Weg! WER SUCHET, DER? Genau, der findet.

Die Auswahl ist übrigens ganz einfach:

Fragen Sie sich bei jeder Entscheidung, ob Sie diese Entscheidung Ihrem Ziel näher bringt. Damit wissen Sie, ob es sich lohnt, sich dafür anzustrengen.  Wenn Sie mehr Geld wollen und dafür mehr arbeiten sollen, ist das ein schlechter Deal. Wenn Sie mehr Zeit haben aber dafür weniger Geld ist das auch nicht witzig.

Falls Sie nicht weiterkommen: Suchen Sie sich Vorbilder, also Menschen, die schon dort sind, wo Sie hinwollen und finden Sie heraus, wie sie es geschafft haben. Fast alles war schon einmal da, also werden Sie auch Antworten finden.

Sie werden dabei über Ihre Einstellung zu Geld herausfinden:
Wenn Geld Dein Problem ist, dann ist Geld nicht Dein Problem.

Ich wünsche Ihnen ein entscheidungsfreudiges Jahr.

MORE THAN MONEY – das neue Gelddenken.

Herzliche Grüße,

Ihr

Andreas Enrico Brell

 

PS:

Meine Buchempfehlung zum Thema NEIN sagen:

Das Buch „NEIN – was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können“ von Anja Förster und Peter Kreuz.

Meine Buchempfehlung zum Thema ENTSCHEIDUNG:

Das Buch „DU bist die Entscheidung“ von Urs Meier

 

Bildnachweis: © Fotolia, Drobot Dean, 121543357

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